
Am 30. Juni 2011 hat der Deutsche Bundestag die Energiewende und somit auch den Ausstieg aus der Atomenergie bis Ende 2022 beschlossen. Laut GPRA-Vertrauensindex aus dem zweiten Quartal 2011 messen 99 % der Befragten der Solarenergie eine besonders hohe Bedeutung für die zukünftige Energieversorgung in Deutschland bei. Solarenergie ist somit aus aktueller Sicht der Verbraucher die wichtigste Energiequelle der Zukunft.
Deutschland verfügt über ein hohes Angebot an sonnenscheinreichen sowie einstrahlungsstarken Flächen für die Stromerzeugung aus Solarenergie. Die jährliche Sonneneinstrahlung liegt pro Quadratmeter zwischen 900 und 1.200 Kilowattstunden. Die Werte der Sonneneinstrahlung sind sehr gut, um einen bedeutenden Beitrag zur Strom- und Wärmeversorgung zu leisten. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind politisch gewollte und somit gesetzlich garantierte, langfristige sowie stabile rechtliche Rahmenbedingungen für den vorrangigen Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland gegeben. Das bedeutet hohe Einnahme- und Investitionssicherheit.
Diese Standortvorteile schaffen optimale Bedingungen für die Installation und die effiziente Solarstromzeugung durch Photovoltaik-Module: Ideale Voraussetzungen, um in Solarkraftwerke an verschiedenen sonnenscheinreichen Standorten in Deutschland zu investieren.
Das Beteiligungskonzept der Dritte Solarenergie Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (Solarenergie 3 Deutschland) setzt genau hier an: Es ermöglicht die Investition in renditestarke Photovoltaik-Anlagen in Deutschland.
Der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland kann als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Deutschland besitzt fast 50 % der weltweit installierten Photovoltaik-Kapazität. Allein im Jahr 2010 betrug der Zubau der installierten Leistungen von Photovoltaik-Anlagen ca. 7.400.000 Kilowatt, von Januar 2011 bis Mai 2011 ca. 1.000.000 Kilowatt. Die installierte Gesamtleistung aller Photovoltaik-Anlagen in Deutschland betrug zu Mitte des Jahres 2011 insgesamt über 18.000.000 Kilowatt. Im Gesamtjahr 2010 wurden mittels Photovoltaik über 12.000.000.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Damit ist Deutschland beim Photovoltaik-Ausbau weltweit in einer führenden Position.
Auch in den Bereichen der Wertschöpfung und des Betriebes von Photovoltaik-Anlagen beeindruckt der Solarstandort Deutschland: Gut 19.500.000.000 Euro wurden im Gesamtjahr 2010 in die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen investiert. Die wirtschaftlichen Impulse aus dem Betrieb dieser Anlagen betrugen in 2010 gut 704.000.000 Euro, die gesamte Wertschöpfung für den Bereich der Photovoltaik betrug im Jahr 2010 rund 10.000.000.000 Euro.
Bis zum Jahr 2020 soll der Energieanteil aus Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch in Deutschland mindestens 35 % betragen. Im ersten Halbjahr 2011 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgungbei ca. 20 %, im Gesamtjahr 2010 waren es ca. 17 %.
Was in Australien und teilweise in südeuropäischen Ländern bereits seit 2011 Wirklichkeit ist, steht in Deutschland in absehbarer Zeit bevor:
Experten rechnen mit der Wettbewerbsfähigkeit (der sog. Netzparität / Grid Parity) von Solarstrom spätestens im Jahr 2013. Die Netzparität gilt als erreicht, wenn aus Sicht des Endverbrauchers produzierter Strom aus Erneuerbaren Energien - also auch Solarstrom - dieselben Kosten je Kilowattstunde verursacht wie der Bezug von einem Energieversorgungsunternehmen (d. h. bei Bezug über das Netz).
Investitionen in Photovoltaik-Anlagen an verschiedenen sonnenscheinreichen Standorten in Deutschland sind eine attraktive Anlage - auch, da das Potenzial für Frei- und Dachflächenanlagen bei Weitem noch nicht ausgeschöpft ist.